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Monsignore, machen Sie sich nicht heimlich von dannen!

Liebe Freunde,

von dem Tag an, als der Erzbischof von Paris begann, heilige Messen in Paris zu untersagen, haben wir mobil gemacht. Das Beten des Rosenkranzes in Saint François Xavier war der Startpunkt, Rosenkränze an anderen Orten folgten. Die Rosenkränze sind das Herzstück unserer Bewegung – das Gebet Quelle der Inspiration für künftige Aktionen in der Diözese.

Regelmäßig werden derzeit folgende Rosenkränze gebetet: Montag, 12:45 Uhr in Sainte Clotilde
Mittwoch abend in Saint François Xavier
Sonntag, 18:00 Uhr in Notre Dame du Travail

Weitere werden folgen …

Darüber hinaus haben wir unsere Gemeindemitglieder ermutigt, sich schriftlich an den Bischof zu wenden. Zum einen, um die Gründe nachvollziehen zu können, die ihn zu seinem Handeln veranlassen – zum anderen, um unser Unverständnis, ja, unser Befremden darüber zum Ausdruck zu bringen, dass er von heimlichen Machenschaften in der Diözese spricht. Was dies für heimliche Machenschaften sein sollen, wissen wir übrigens noch immer nicht. Es wurden zahlreiche Briefe an den Bischof geschickt; einige wurden öffentlich gemacht, andere nicht. Bis heute kam nach unserem Kenntnisstand nicht eine einzige Antwort!
In Anbetracht dieses Schweigens müssen wir handeln.

Letzten Sonntag hatte Monsignore Thibaut Verny, Weihbischof im Bistum Paris, den neuen Priester in der Pfarrei Saint Eugène – Sainte Cécile in sein Amt eingewiesen. Eine Gruppe von fünf Gläubigen hatte bei diesem Anlasse stellvertretend für viele versucht, den Weihbischof anzusprechen, ruhig aber bestimmt, um mit ihm ins Gespräch zu kommen.

Der Bischof aber verbarg sich erst mehr als 40 Minuten lang in der Sakristei, ehe er durch die Hintertüre entschwand.

Welche Enttäuschung – zunächst einmal für die Gläubigen, die gerne das Gespräch mit ihm gesucht hätten. Aber auch für uns! Was fürchtet der Weihbischof? Unstimmigkeiten mit Erzbischof Aupetit? Schleicht er sich deswegen heimlich davon?

Solche Stummheit und solches Schweigen sind weit vom gegenseitigen Miteinander und brüderlichen Dialog entfernt, den der Erzbischof von Paris predigt. Wir werden also weiterhin aktiv bleiben und hoffen sehr, Antworten auf unsere Fragen zu erhalten. Zu diesem Zweck werden wir versuchen, regelmäßig bei Bischofsbesuchen in Paris anwesend zu sein, um in einen offenen Dialog treten zu können.

(Übersetzung aus dem Französischen von S. Bauch)

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